Sonntag, 17. Oktober 2021

Systemkennenlernen: Spire: Charakterklassen (Teil 6)

Ich habe einen fünfjährigen Sohn. Wenn der zum Geburtstag ein großes Lego-Set bekommt, freut er sich ein paar Tage über das große Raumschiff, die Burg oder was auch immer. Aber was ihm wirklich nachhaltig Freude bereitet, das sind die kleinen Figuren, die in der Packung sind. Das weiß LEGO natürlich und fügt daher jedem mittleren Paket nur 1-2 Figuren hinzu, den größeren dann ca. 3-4. Einzeln kaufen kann man die Figuren nicht. Will man also alle Ninja aus Ninjago haben, muss man tief in die Tasche greifen und eine Reihe großer Sets kaufen, um die kleinen Figuren vollständig zu haben. Diese sind nämlich das Salz in der Suppe des Lego liebenden Kindes.

Ähnlich verhält es sich, finde ich, mit den Charakterklassen in Spire. Klar sind neue Regeln, neue Kulte, neue Beschreibungen von Stadtteilen wahnsinnig spannend. Aber ein Erweiterungsband zu Spire (siehe dazu meinen vorherigen Blogeintrag) ist v.a. deshalb interessant, weil er neue spielbare Charakterklassen anbietet. 

Das Grundbuch von Spire enthält allerdings schon 10 spielbare Charakterklassen, so dass die übliche Rollenspielrunde mit 3-4 Spielenden bereits mit dem Grundbuch sehr viel Auswahl hat. 

Welche Charakterklassen gibt es also in Spire und wie ähneln sie bzw. unterscheiden sich von gängigen Klassen wie der Priesterin, dem Waldläufer, der Magierin oder dem Krieger? 

Freitag, 15. Oktober 2021

Systemkennenlernen: Spire: Der Kampf (Teil 5)

Konflikte sind zentral für Rollenspiele. Daher benötigen fast alle auch Systeme zum Lösen von Konflikten. Handelt es sich um kämpferische Konflikte spricht man vom Kampfsystem. Und diese Systeme sind sehr unterschiedlich von System zu System. Manche sind sehr narrativ und verzichten komplett oder beinahe komplett auf das Würfeln. Andere sind eher simulationistisch und legen Wert darauf, das Werte und Tabellen zur genauen Berechnung des Verlaufs herangezogen werden. In diesem Beitrag geht es um das Kampfsystem von Spire. Denn früher oder später wird in diesem Spiel gekämpft werden. Auch hier haben Daniel und Frank eine gute Podcastfolge im System Matters-Podcast aufgenommen, die kurz und bündig in den Kampf einführt.

Oft zeigt einem bereits der Seitenumfang im Regelwerk, wie zentral Kampf für das jeweilige Spiel ist. Wenn z.B. DSA 5 über mehrere Bände hinweg viele Seiten dem Kampf widmet (25 Seiten im Grundregelwerk; 50+ Seiten im Aventurischen Kompendium; 60+ Seiten im Aventurischen Kompendium II; plus die Aventurische Rüstkammer I und II etc.), dann wird klar, dass Kämpfen bei DSA5 einen enorm hohen Stellenwert einnimmt und die Regeldichte und -vielfalt einen starken Hang fürs Simulationistische hat. Das ist überhaupt nichts Schlechtes; ich will nur zeigen, dass allein die Menge dessen, was über Kampf geschrieben wird, bereits viel über ein Rollenspielsystem aussagt. 

Die Kampfregeln in Spire bestehen aus 2 Textseiten plus 1 Seite mit einem Spielbeispiel. Und das, obwohl die Konflikte mit den Hochelfen fraglos zu kämpferischen Auseinandersetzungen führen werden. Man sieht also, dass Spire ein Spiel ist, bei dem der Kampf zwar dazugehört, aber nicht ein eigenes Subsystem eröffnet, das eine Vielzahl von Regeln erfordert. Denn es werden im Grunde dieselben Regeln verwendet, wie für jede andere Aktion auch (siehe meinen Beitrag zum Würfelsystem): Würfelpool mit W10; hat man eine passende Fertigkeit (wie z.B. "Kämpfen", aber auch "Verbergen", "Verfolgen" etc.) gibt es 1W10 dazu; auch bei Kompetenzen; auch bei Auszeichnung und Finesse. Nicht vergessen: "Wie üblich können bei jeder Probe nur eine Fertigkeit und eine Kompetenz angewendet werden" (S. 81). 

Die fünf wichtigsten Aspekte von Kämpfen in Spire

Donnerstag, 14. Oktober 2021

Systemkennenlernen: Spire: Inspiration für den Spire (Teil 4)

Frank (@purple_tntcl), Frank (@frankr821) und ich (@PhexBasar) haben gestern, am 14.10.21, live auf dem Twitch-Kanal von System Matters in der Sendung "Inspiration Matters" über Inspirationen für Spire geredet. Dabei standen weniger die Sachen im Vordergrund, die Grant und Chris inspiriert haben, Spire zu schreiben (dazu gibt es hinten im Buch eine Liste, sowie eine ausführliches Google Doc, das Grant und Chris pflegen, siehe hier den Link auf ihrem Discord). Es ging stattdessen um Sachen, die uns als Spielende oder als SLs Inspiration bieten können, um unsere Spielrunden von Spire vielfältig und abwechslungsreich zu gestalten.

Das Video kann man hier in voller Länge nachschauen (leider habe ich nicht gemerkt, dass vor dem Stream mein Mikro auf Kamera-Mikro gewechselt ist, so dass die Sprachqualität nicht so perfekt ist, sorry). 

Wir erwähnen dort:

Im nächsten Teil dieser kleinen Reihe geht es dann um die Charakterklassen in Spire.

Systemkennenlernen: Spire: Das Würfel-System (Teil 3)

Nach einer allgemeinen Einführung in Spire, das Rollenspiel und einem kurzen Überblick über die Bücher zu Spire, die es auf Deutsch und auf Englisch gibt, nun Teil 3 dieser kleinen Reihe. Darin geht es um das System, das Spire benutzt. Dazu gibt es bereits eine sehr kompakte Folge auf dem System Matters-Podcast, in der Daniel und Frank über das Würfelsystem und den Kampf in Spire reden, was es mir erlaubt, mich kurzzufassen. Ich schaue also nur kurz auf die drei zentralen Elemente: Würfelpool, Belastung und Fertigkeiten/Kompetenzen.

Das Spiel nutzt ein eigenes System, das aber Ähnlichkeiten mit dem Pool-System von z.B. Blades in the Dark aufweist (ebenfalls bald auf Deutsch erhältlich). Man würfelt grundsätzlich mit einem zehnseitigen Würfel (W10). Das genaue Ergebnis liest man auf einer immer gleichen Tabelle ab, wobei gilt: Hohe Zahlen sind gut, niedrige eher nicht so. Aber die Chance mit einem W10 das beste Ergebnis, 10, zu erzielen ist... nun ja, 10%, also nicht besonders hoch. Um seine Aussichten auf einen guten Erfolg zu erhöhen, ist man also bemüht, mehr als nur 1W10 zu würfeln. Hier kommt das mit dem sog. Würfelpool ins Spiel. 

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Systemkennenlernen: Spire RPG: Bücher-Überblick (Teil 2)

Welche Bücher gibt es von Spire, dem Rollenspiel über die Dunkelelfen in der turmhohen Stadt Spire und ihrem Kampf gegen die Ælfir? Welche Bücher von Spire sind schon auf Deutsch erhältlich, welche nur auf Englisch? Wenn man sich in ein neues Rollenspiel einarbeitet, ist es immer gut, sich einen Überblick über das Material zu verschaffen. Die gute Nachricht: Bei Spire ist es umfangreich genug, um viel Abwechslung zu bieten, aber noch nicht ins Unüberschaubare angewachsen, so dass man als Neuling gar nicht zurechtkäme. Los geht's also mit dem zweiten Teil meiner Reihe Systemkennenlernen.

Spire auf Deutsch

Bislang sind vier Spire-Bücher auf Deutsch bei System Matters erschienen. Da ist zum einen das Grundbuch. Es enthält: 

Dienstag, 12. Oktober 2021

Systemkennenlernen: Spire (Teil 1)

Spire: Deutsche Ausgabe bei System Matters

Vorwort: 

Klickzahlen sagen, dass alle rollenspieltheoretischen Beiträge die mit Abstand meisten Leser*innen haben, Statistiken zumindest kurz nach Veröffentlichung einmal peaken (und dann nie wieder geklickt werden) und Rezensionen solides Mittelfeld sind. Da die theoretischen Artikel (etwa zu Krimi und Rollenspiel, zur vieldiskutieren und ebenso oft falsch verstandenen Trennung von Künstler*in und Kunstwerk, zu Beschreibungen im Rollenspiel, zum Kanon usw.) viel Zeit in der Vorbereitung brauchen, ist ihre Zahl gering - und folglich dieser Blog wenig lebendig. Das möchte ich ändern.

Da ich zudem schon einige Male dachte, dass das Kennenlernen eines neuen Rollenspielsystems spannend sein kann für diejenigen, die es auch kennenlernen wollen (vergleichbar zu einem read-along mit Romanen), versuche ich mal eine neue Art von Artikelreihe: Systemkennenlernen. Das ist weniger eine Rezension oder eine Kritik. Vielmehr stehe ich vor einem mir weitestgehend unbekannten System und will es für eine Kurzkampagne in meiner Berliner Tischrunde vorbereiten (ja, bald wieder so richtig am Tisch - by the way: lasst Euch impfen!). Ich verschaffe mir einen Überblick und halte dabei meine Gedanken fest. Spoiler werden immer als solche markiert werden. Das hatte ich schon im letzten Jahr vor, als ich ein paar Sitzungen Schatten des Dämonenfürsten geleitet habe, das ich sehr mochte. Damals habe ich es nicht geschafft, also jetzt. 

Ich leite demnächst nach unzähligem Verschieben endlich Spire von Grant Howitt (@gshowitt) und Chris Taylor von Rowan, Rook & Decard. Das Spiel kann man hier auf DriveThruRPG auf englisch und hier bei System Matters in deutscher Übersetzung kaufen. 

Dieser erste Artikel ist ein vorsichtiges Herantasten an das Spiel Spire und hat nur ein Thema: Den Elevator Pitch. Der nächste Artikel widmet sich dem Spire-Produktportfolio (welche Bücher gibt es von Spire, welche sind schon übersetzt?) und dem System (wie wird in Spire gewürfelt, welche Charakterklassen gibt es etc.). Da ich selbst in Kürze auf dem Twitch-Kanal von System Matters mit Frank und Frank in der Reihe "Inspiration Matters" über Spire spreche, verlinke ich anschließend das Video hier als quasi vierten Beitrag zum Systemkennenlernen von Spire.

Sonntag, 10. Oktober 2021

Der Kanon: Das natürlich Immergute oder eine Waffe im Kulturkonflikt?

Bildquelle: Netzverb (www.verbformen.de)
(CC BY-SA 4.0)

"Alles Alte ist gut, alles Neue... nicht so sehr. Das Alte ist Kanon, das sagt doch schon alles über seine Qualität aus!" (frei nach konservativen Rezensenten [absichtlich nicht gegendert] im Internet). 

"Holt Euch einen Kaffee, wir schauen uns das mal zusammen genauer an." (frei nach Mai Thi Nguyen-Kim; sorry, Mai, ich mag keinen Tee, Deine Sendung ist trotzdem wunderbar)


Vor zwölf Jahren schrieb ich einen Blogeintrag zum Thema "Was ist ein literarischer Kanon?". Darin ging es um Kanonisierung, also darüber, wie ein literarischer Text in diesen geheimnisvollen Kanon aufgenommen wird. Der Artikel ist alt und enthält ein paar Punkte, die ich heute anders formulieren würde, aber insgesamt stehe ich immer noch zu dem dort geschriebenen. Und das, obwohl (oder: weil) ich mich in der Zwischenzeit sehr intensiv mit diesen Fragen weiterbefasst habe: Ich habe mehrere Uni-Seminare zum Thema "Kanon" und "Kanonisierung" unterrichtet, ich habe Fachartikel zu dem Thema in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht (Literaturangaben siehe unten) und ich habe auf Konferenzen zu diesen Fragen referiert und mit anderen Forschenden diskutiert (meine credentials lassen sich hier nachlesen). Und trotz des langen und intensiven Nachdenkens darüber, glaube ich, dass meine damalige Antwort auf die Frage "Was ist ein Kanon?" auch meine heutige Antwort auf die Frage ist: 

Ein Kanon sagt weniger etwas darüber aus, welche Bücher lesenswert sind und welche nicht. Ein Kanon sagt vielmehr etwas über den aus, der ihn geschrieben hat. (literaturen.net, 30.08.2009)

Ich möchte mich daher in diesem Beitrag mit drei Vorstellungen von "Kanon" und "Kanonisierung" beschäftigen, die mir immer wieder begegnen und die, wie ich glaube, oft falsch verstanden werden. Wie gesagt, etwas längerer Artikel, holt Euch einen Kaffee.

Mittwoch, 22. September 2021

Krimi und Rollenspiel, oder: Der Mörder war... irgendwer


Ich durfte für System Matters das PbtA-Spiel Brindlewood Bay von Jason Cordova ins Deutsche übersetzen. Das Spiel befindet sich aktuell (Stand: September 2021) im Layout und wird in Kürze "als gebundene Ausgabe [im] typischen pbta-Format (17×24 cm)" erscheinen (siehe hier). Wer es bis zum Erscheinen der deutschen Übersetzung von Brindlewood Bay nicht mehr abwarten kann, kann auf DriveThruRPG das englischsprachige PDF für $10.00 kaufen. Ferner kann ich sehr empfehlen, die komplett deutschsprachige Veröffentlichung der Kriminalfälle für Brindlewood Bay (also sozusagen die "Abenteuer" bzw. die "Abenteuermodule"), die bei der 3W6 Game Jam erstellt wurden, hier herunterzuladen (als Pay What You Want; solltet Ihr ein paar Euro übrig haben, sollen diese, laut den Jam-Organisator*innen, für eine mögliche Übersetzung ins Englische verwendet werden). Die Game Jam durfte dank freundlicher Genehmigung von System Matters bereits vor der Veröffentlichung von Brindlewood Bay Teile der Übersetzung verwenden, so dass die dort benutzten Regelbegriffe 100% kompatibel mit dem in Kürze erscheinenden Band von System Matters sind.


Ich fange diesen Post über Krimi im Rollenspiel deshalb mit Brindlewood Bay an, weil es ein zentraler Bezugspunkt für meine Überlegungen ist und weil ich glaube, dass es diesem Spiel wie nur wenigen anderen gelungen ist, ein zentrales Problem von Kriminalfall und Rollenspiel zu lösen (ein anderes gutes Beispiel ist das ebenfalls bei System Matters erschienene Etwas zu verbergen, wie auch in dieser 3W6-Podcastfolge erläutert wird).

Montag, 28. Juni 2021

Kunstwerk und Künstler*in voneinander trennen?

Kunstwerk und Künstler*in voneinander trennen: Diese Aufforderung wird oft missverstanden, insbesondere, wenn man damit einen unkritischen Genuss von Werken rechtfertigen möchte, deren Künstler*innen sich durch massives soziales Fehlverhalten hervorgetan haben. 

Zunächst mal: Wo kommt die Trennung überhaupt her? Aus der Literaturwissenschaft des frühen 20. Jahrhunderts. In Russland durch den sog. “Russischen Formalismus”, in den USA durch den sog. “New Criticism” und im dt.-sprachigen Raum (mit einer gewissen Verspätung) durch die sog. “werkimmanente Interpretation”.  Dass sich in drei Bereichen der Welt diese Trennung unabhängig voneinander vollzog, zeigt, dass es den Beteiligten darum ging, gegen eine dominante Art der Kunstinterpretation anzuschreiben: den sog. Biografismus.

Werkimmanenz vs. Biografismus

Dem Biografismus zufolge konnte man Kunstwerke nur verstehen, wenn man deren Künstler*innen “verstanden” hatte, also durch penible Kenntnis der jeweiligen Biografie. Warum empfanden das die o.g. Gruppen als problematisch? Ich nenne vier zentrale Gründe:

Sonntag, 20. Dezember 2020

Rollenspielstatistik 2020

Das Jahr ist fast vorbei. Und was für ein Jahr war das! Auf Grund gewisser globaler Ereignisse, dürfte es kaum überraschen, dass die Zahl der Online-Runden (88%) deutlich über der der Offline-Runden lag (12%), auch wenn 2020 zunächst mit einem gegenläufigen Trend begann. Lediglich 16 Runden fanden am Tisch statt, 117 Online. Aus Gründen. Ihr wisst schon...

Wie oft, wo, wie lange und in welcher Sprache spielte ich?

Insgesamt habe ich 2020 133 Runden gespielt. Über die Spielzeit führe ich nicht Buch. Der Durchschnitt dürfte aber bei etwas über 3 Stunden liegen, so dass wir, gerundet, auf ca. 400 Spielstunden kommen, das sind fast 17 volle Tage.

Mittwoch, 22. Juli 2020

Beschreibungen im Rollenspiel und warum ich sie nicht mag

Ich möchte in diesem Artikel erläutern, weshalb ich detaillierte Beschreibungen aus meinem Rollenspiel gestrichen habe - und das, obwohl ich mich schon immer sehr für Beschreibungen interessiert habe. Ich habe sogar ein Buch über Beschreibungen geschrieben - konkret über Beschreibungen im Roman des 19. Jahrhunderts, der Epoche also, die berüchtigt für ihre endlos langen Beschreibungen von Interieurs, Gesichtern, Kleidern, Straßenzügen, Landschaften usw. war. 


Auslöser für mein Interesse war, dass ich diese Beschreibungen lange Zeit gehasst habe. Aus zwei Gründen. Einerseits, weil stie die Handlung, den Plot unterbrechen und ich, bevor ich professioneller Literaturwissenschaftler wurde, primär an der Handlung eines Romans interessiert war. Andererseits, weil ich mir schlicht nichts darunter vorstellen konnte, weil ich keine Bilder vor meinem geistigen Auge sah.

Donnerstag, 26. Dezember 2019

Rollenspielhalbjahresstatistik 2019, Teil 2

Im Juli hatte ich bereits hier über meine Rollenspielhalbjahresbilanz 2019 (Teil 1) geschrieben. Das erste halbe Jahr 2019 war ein sehr rollenspielreiches Jahr für mich. Der Bruch kam etwa im September, als mich eine Arbeitslawine überrollt hat und ich kaum noch zum Spielen kam. Da ich im Juli und August aber viel gespielt hatte, sind die Halbjahre in Summe fast ausgeglichen. Alle, die mit mir in den letzten Wochen gespielt haben bzw. für die ich geleitet habe: Entschuldigt noch einmal, wenn ich nicht so konzentriert und bei der Sache war. Das Konzentrieren fiel mir nach langen Arbeitstagen manchmal sehr schwer. Wie gesagt: Hoffen wir auf ein besseres 2020!

Freitag, 4. Oktober 2019

Französische Rollenspiele / Rollenspiele auf Französisch


Heute fragte ich auf Twitter, wer mir Rollenspiele auf Französisch empfehlen könne, da ich gerne mein Sprachniveau von A2 auf B1 heben und dabei das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden möchte. Es gab einige Antworten, so dass ich dachte, ich rette es mal aus dem mehr oder weniger ephemeren Twitter-Universum hier herüber.

Vivien Féasson

Vivien Féasson (@Mangelune), den ich erst kürzlich hier über seine eigenen Spiele Perdu sous la pluie und Libreté sowie die französischsprachige Rollenspielszene in den 1980ern interviewte, empfahl mir gleich eine ganze Reihe von Spielen.